Rosemarie's sagenhafte Wanderungen
Rosemarie's sagenhafte Wanderungen

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Regio-Magazin - Juni 08

 

Rosemarie Riesterer erweckt vergessene Elztäler Geschichten zum Leben -
Von Teufeln, Hexen und Menschen -

 

Motto-Wanderungen sind der neue Trend:Ob schöngeistig auf den Spuren von Dichtern und Denkern oder kulinarisch auf Käse- und Weinrouten, ob mit geschichtlichen, geologischen oder naturkundlichen Schwerpunkten: Menschen lieben Wanderungen, die ein Thema haben.
Ein ganz mystisches Thema hat sich eine Gästeführerin im Naturpark Südschwarzwald ausgedacht: Rosemarie Riesterer bietet Wanderungen auf den Spuren der Sagen, Geschichten und Anekdoten des Elz-, Simonswälder- und Glottertales an.

Rosemarie Riesterer ist ein Elztäler Mädchen, und zwar durch und durch. Auf-
gewachsen auf dem 300 Jahre alten Ruth-Hof im Elztal spricht sie den behäbigen, anheimelnden Elztäler Dialekt. Ende der 50er-Jahre war sie das einzige Mädchen, das in Waldkirch noch in Tracht zur Schule kam, doch auf diese Sonderrolle hätte sie damals gerne verzichtet. Sie hasste es auch, die langen Haare auf Geheiß ihrer Eltern zu Zöpfen geflochten tragen zu müssen. An den Winterabenden aber saß die kleine Rosemarie gerne auf der Ofenbank in der rauchschwarzen Küche und lauschte den Worten ihrer Großmutter, die ihr und ihren drei Brüdern die alten Sagen und Geschichten des Elztals erzählte. Aus den Fensterchen des elterlichen Hofes hatte Rosemarie dabei einen freien Blick hinauf zum Kandel. So ist es kein Wunder, dass für das kleine Mädchen der Berg die direkte Verbindung zum Himmel darstellte: Vom Kandel herunter kam in ihrer Vorstellung das Christkind, der Osterhase hoppelte ebenfalls von dort auf die elterlichen Wiesen zu, vom Kandel kamen aber auch schreckliche Gewitter, hinter denen sie ebenfalls himmlische Absicht
vermutete. "Der Kandelwald war für mich immer ein sehr magisches Gebiet", sagt Rosemarie Riesterer heute, und ihr Blick streift wie vor Jahrzehnten die Kandelhänge hinauf.
Ihre kleine Welt war voller Geschichten, magische und gruselige, wahre und wer-weiß-wie-wahre.

 

Irgenwann hielt auch in Heimeck die neue Zeit Einzug: für Rosemarie nahm sie Gestalt an in dem  ersten Auto, das ihr Vater im Jahr 1963 kaufte. Da war sie 10 Jahre alt, und ihre Großmutter, die bis dato als Bewahrerin des Alten auf dem Hof fungiert hatte, war gerade gestorben. Im Alter von zwölf Jahren schnitt sich Rosemarie heimlich ihre ungeliebten Zöpfe ab. Wiederum ein paar Jahre später kehrte sie Heimeck den Rücken, und zog hinaus in die große, moderne Welt:
Sie wurde Auslandskorrespondentin und Übersetzerin in Industriebetrieben.

 

Doch irgendwann zog es sie zurück ins Elztal. Dort ging sie auf Spurensuche:
Sie erwanderte sich ihre Heimat und entdeckte ihre Wurzeln neu. Auf abgelegenen Höfen lernte sie hochbetagte Bauersfrauen kennen, die ihr noch etwas über die alten Sagen und Geschichten erzählen konnten. Die Elztälerin merkte, dass hier ein wertvoller Schatz ihrer Heimat verloren zu gehen drohte: Das Wissen um die alten Sagen, um die mythischen und die überlieferten Gestalten eines Landstrichs, aber auch die Tradition, in der diese Geschichten über Generationen weitergegeben wurden: Das mündliche Erzählen.
Genau diese Tradition hat Rosemarie Riesterer wieder aufgenommen: Auf ihren "Sagenhaften Wanderungen" erzählt sie diese Geschichten allen, die sie hören wollen.Seit nunmehr zehn Jahren führt Rosemarie Riesterer von März bis Oktober monatlich eine ganztägige Wanderung. Im Gefolge hat sie auch Touristen, vor allem aber viele Wanderer aus der Regio. Jedes Jahr hat sie ein paar neue Routen im Programm, und jedes Mal verrät ein kleines Accessoire, worum sich die jeweilige Wanderung dreht. Heute baumelt eine kleine Kandelhexe am Wanderstock von Rosemarie Riesterer. Sie begrüßt ihre Wandergruppe, und nach nur ein paar Schritten gibt's eine erste Geschichte. Über die Hexenverfolgung im Mittelalter. Über die haarsträubenden Geschichten, die aus den als Hexen angeklagten Frauen herausgefoltert wurden, und die später als Sagen und Mythen in den Volks(aber)glauben übergingen.

 

Wandern, anhalten, zuhören - so geht das unglaublich kurzweilige sieben Stunden lang, in denen nur rund zehn Kilometer erwandert werden, in denen sich den Wanderern aber eine ganze Welt erschließt: Die Welt des Elztals vor zehn, fünfzig, hundert und fünfhundert Jahren. Sagen wechseln sich ab mit Anekdoten aus Rosemarie Riesterers Vergangenheit. Natürlich führt die Tour auch über den elterlichen Hof, von dem die Wanderer  inzwischen soviel gehört haben, dass sie neugierig sind. Über das Hofkreuz weiß die ausgebildete Gästeführerin ebenso zu berichten, wie über die "B'schau", jenen bäuerlichen Brauch der Brautschau, der bis in die 20er-Jahre im Elztal nach einem festen Ritual gepflegt wurde:
"Zuerst wurde geschaut: Wie sieht der Misthaufen aus? Ist er groß und gepflegt?" Rosemarie Riesterer plaudert und lässt vor dem inneren Auge ihrer Zuhörer die alte Zeit wieder lebendig werden. Das Wandergrüppchen steht vor ihrem elterlichen Hof, dem Ruthhof, und jeder hat das Gefühl, die Zeit rückwärts ticken zu hören. Zwar hat der Hof rein äußerlich heute nicht mehr viel mit dem Ruthhof gemein, den die kleine Rosemarie kannte: Umgebaut und modernisiert wird er jetzt von Rosemaries Bruder und seiner Frau geführt. Der Bruder heißt Sepp, also eigentlich Josef. Natürlich. Denn der Hof wurde in seiner jahrhundertealten Geschichte immer von einem Sepp geführt. Bis auf eine Ausnahme, da musste mal ein  Xaver den Hof übernehmen. Dabei hatte der eigentlich Pfarrer werden wollen...Und schon sind wir wieder mittendrin im vermeintlich längst vergangenen bäuerlichen Leben im Elztal."

 

 

Badische Zeitung  - 14. Mai 2011

(von Karin Heiss)

 

Eine Quelle gegen die größte Not

Eine "sagenhafte Wanderung" mit Rosemarie Riesterer führte zur Neungeschwisterkapelle bei Siensbach

 

Siehe: www.badische-zeitung.de/waldkirch/eine-quelle-gegen-die-groesste-not--45269046.html

Badische Zeitung - 30. September 2011

(von Rolf Müller)

 

Kandelgeist und Ökostrom -

Eine Wanderung mit Rosemarie Riesterer zu den Zweribachfällen

 

 

 

www.badische-zeitung.de/freizeittipps/kandelgeist-und-oekostrom--50107852.html

 

Badische Zeitung - 23. Dezember 2014

(von Christian Ringwald)

 

Wandern auf Glottertals Engelweg

Mit Rosemarie Riesterer auf den Spuren von Engeln, die auf Besucher in der Weihnachtszeit warten

 

Siehe: www.badische-zeitung.de/glottertal/wandern-auf-dem-engelweg--97620969.html

 

Servus in Stadt und Land - Baden-Württemberg-Ausgabe - April 2015

(von Uschi Korda)

 

Glottertal: Professor Brinkmann lebt hier nicht mehr...Mystische Plätze und altes Heilwissen:

 

...Sagenhaftte Wanderungen:

Rosemarie Riesterer ist aus dem Elztal auf der anderen Seite vom Kandel, aber sie kennt sich auch diesseits des mystischen Berges aus. Seit 18 Jahren führt sie Gäste durch den Naturpark Südschwarzwald und erzählt dabei uralte Sagen und Geschichten - an den Originalschauplätzen und mit solch einer Leidenschaft, daß einem zuweilen das Gruseln kommen kann...

...Viele Sagen aber, sagt Bergführerin Rosemarie Riesterer, fußen auf Gerichtsprotokollen aus der Zeit der Inquisition. Da sich die Aussagen der Frauen fast im Wortlaut ähneln, vermutet man, daß die strengen Priester einen Fragenkatalog hatten, bei dem auch der Kandel eine Rolle spielte. Nach ihrem Geständnis unter Folter wurden die vermeintlichen Hexen verbrannt, das Volk reimte sich seine eigenen Geschichtenn drumherum.

 

Rosemarie Riesterer hat die oft nur mündlich überlieferten Sagen gesammelt und Wanderrouten dazu gestaltet. Vorbei am Kapphansenhof etwa, wo lange der Geist eines Hundsmörders sein Unwesen trieb...usw.

 

Badische Zeitung - 28. April 2016

(von Kim Cara Ruoff)

 

Nach der Messe ging's ins Wirtshaus - Rosemarie Riesterer bietet eine "sagehafte Wanderung" im Glottertal mit allerlei Geschichten aus alter Zeit an.

 

Siehe:www.badische-zeitung.de/nach-der-messe-ging-s-ins-wirtshaus

 

Regio-Magazin April  2017

(von Ulrike Ott)

 

Da erlebt man was : Sagenhafte Wanderungen

Zauber der Geschichten

 

Siehe:

Zauber.pdf
PDF-Dokument [596.8 KB]

 

 

Badische Zeitung vom 12. April 2017

von Andrea Strumberger

 

Die alten Heimatgeschichten sind ein reicher Schatz

 

Siehe:

http://www.badische-zeitung.de/kreis-emmendingen/die-alten-heimatgeschichten-sind-ein-reicher-schatz--135592254.html

 

"Der Sonntag" vom 10. September 2017
von Martina Proprenter

 

Vom Leben der Menschen - Führungen einmal anders (4):
Wanderführerin Rosemarie Riesterer bietet Schwarzwälder Zeitreisen zu Original-Schauplätzen an

 

Siehe :
 

Erzählwanderung in Der Sonntag.pdf
PDF-Dokument [541.2 KB]

Links

Für weitere Anregungen und Informationen kann ich folgende Seiten weiterempfehlen:

 

www.zweitaelerland.de

 

www.glottertal.de

 

www.arnica-wildkraeuterseminare.de 

(Elztäler "Kräuterhexe" Nicole Kaiser)

 

www.schwarzwaelder-ballade.de

(Sängerin Roswitha Dold)

 

www.fensterliwirt.de

(Gummenhütte auf dem Kandel)

 

 

Hinweise zu den Links:

 

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Rosemarie Riesterer

Gästeführerin im Naturpark Südschwarzwald

Geschichten-und Sagenerzählerin

 

 

 

 

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